Schon seit Ewigkeiten gab es ein Problem aus WordPress-Installationen bei Host Europe E-Mails zu verschicken. WordPress hatte wohl Probleme einen Absender für diese E-Mails festzulegen. Ich habe dieses Problem seit vielen Jahren mit dem kleinen PlugIn “123 MailSender” behoben, das einfach die in den WordPress Einstellungen definierte E-Mailadresse als Absender festlegt.

In der Zwischenzeit kann man dieses Problem auch ohne zusätzliches PlugIn lösen, wie ich hier gelesen habe: Einfach bei Host Europe im KIS anmelden und dann unter Administration – Webhosting – Konfigurieren – Skripte – Standard-E-Mail-Adresse eine vorhandene E-Mailadresse auswählen.

Zusätzlich muß in WordPress unter Einstellungen – Allgemein – E-Mailadresse eine E-Mailadresse festgelegt sein.

 

Auf einem mit allen Microsoft- und Apple-Updates versorgten PC schafft es iTunes nach dem Start nicht, eine Verbindung mit dem iTunes Store herzustellen. Wenn man in diesem Zustand per USB ein iPhone ansteckt, wird dieses zwar erkannt und es wird automatisch eine Synchronisierung gestartet, aber iTunes bleibt endlos im “Schritt 1 von 2: Backup” hängen.

Dieses Problem läßt sich lösen, wenn man in einer Eingabeaufforderung mit erhöhten Rechten (“Als Administrator ausführen”) folgenden Befehl eingibt und den PC danach neu startet:

netsh winsock reset

Nach dem Neustart verhält sich iTunes wieder normal.

 

Ein Kunde hat zwei Fujitsu CELVIN NAS-Server Q800 (Baugleich mit QNAP TS-459 Pro+) mit der neuesten Firmware (3.5.2 Build 1203T) im Einsatz. Bis die NAS nach einem Neustart wieder per SMB erreichbar war vergingen 2 Stunden.

Nach einem im Webinterface veranlassten Neustart fährt die NAS herunter, ist kurzfristig nicht anpingbar und nach wenigen Minuten kann man sich dann am Webinterface wieder anmelden. Allerdings ist die NAS nicht per SMB erreichbar und im Webinterface werden einige Funktionen (Network, Microsoft Networking, System Service, …) nicht komplett angezeigt. Weder im System Log noch auf dem LCD an der NAS selbst ist ein Hinweis auf irgendwelche Probleme ersichtlich. Nach etwa 2 Stunden sind dann plötzlich sämtliche Funktionen normal erreichbar bzw. aufrufbar und die NAS wird per Bonjour wieder im Finder angezeigt.

Die Ursache dieses Verhaltens liegt in der Kombination mehrerer Probleme:

  • Unter dem Punkt Network war Network Trunking mit der im Handbuch empfohlenen Option “Balance-rr (Round-Robin)” aktiviert, was offensichtlich nicht zusammen mit “Enable Apple Filing Protocol” unter Apple Networking aktivert sein darf. Dies ist wohl ein schon länger existierender Bug im QNAP Betriebssystem.
  • Zusätzlich scheint keine der unter Network Trunking möglichen Trunking-Optionen der NAS kompatibel mit den Trunking-Möglichkeiten des verwendeten D-Link DGS-1224TP Switches zu sein.

Ich habe dann das Network Trunking auf “Active Backup (Fail Over)” umgeschaltet, was das Problem behoben hat. Ein Neustart der NAS dauert jetzt noch 4 Minuten.

Mit dieser Änderung wird zwar der potentielle Geschwindigkeitsgewinn durch das Trunking nicht mehr genutzt, aber nachdem das wahrscheinlich vorher sowieso nicht funktioniert hat, gewinnt man die Ausfallsicherheit durch das Fail Over.

 

Ziel der im Folgenden beschriebenen Aktion ist es, ein für alle User readonly zugängliches globales Firmenadressbuch in Microsoft Office 365 zu erzeugen, wenn beim Client ein Mac mit den mitgelieferten Programmen Mail, Adressbuch und iCal (und nicht Entourage 2008 WSE oder Outlook 2011) verwendet werden soll. Die für dieses globale Firmenadressbuch zu verwendenden Kontakte liegen lokal auf einem Mac im Programm Adressbuch vor.

Das Firmenadressbuch soll in Office 365 mit den “externen Kontakten” realisiert werden. Die Option einfach einen zusätzlichen User in Office 365 anzulegen und dessen Kontakte als Firmenadressbuch zu verwenden wurde verworfen. Dieser zusätzliche User würde eine kostenpflichtige Office 365 Lizenz verbrauchen und hätte auf jedem Client als zusätzlicher User eingerichtet werden müssen. Dieser aufwändige und fehlerträchtige Konfiguration sollte vermieden werden. Zusätzlich hätte bei dieser Realisierung jeder User volle Schreibrechte auf dem Firmenadressbuch, was nicht gewünscht war.

Zuerst müssen die Kontakte exportiert werden. Dazu stellt man im Programm Adressbuch vorab über “Adressbuch – Einstellungen – vCard” das vCard-Format auf “2.1″ und die vCard 2.1-Codierung auf “Westeuropäisch (Windows Latin 1)” ein und exportiert dann mit “Ablage – Exportieren – vCard exportieren” die gewünschten Kontakte in eine *.vcf Datei.

Diese *.vcf Datei kann dann online auf der Website http://labs.brotherli.ch/vcfconvert/ in eine *.csv Datei konvertiert werden. Dazu auf der Website zuerst die zu konvertierende *.vcf Datei und dann die Optionen “Format: CSV Comma”, “Add header line” und “Encoding: Windows Latin-1 (ISO-8859-1)” wählen.

Damit in Office 365 die Umlaute und Sonderzeichen stimmen, muß vor dem Import die Kodierung der so erzeugten *.csv Datei in “UTF-8″ geändert werden. Ich habe dazu den hervorragenden kostenfreien Texteditor TextWrangler (auch im App Store verfügbar) verwendet: In TextWrangler zuerst die Datei über “File – Open” öffnen (dabei im Öffnen-Dialog “Read as: Western (Windows Latin 1)” auswählen) und dann über “File – Save As” wieder abspeichern (dabei im Sichern-Dialog “Encoding: Unicode (UTF-8)” auswählen). Bei dieser Gelegenheit sollte man die Spaltenbeschriftungen in der ersten Zeile der Datei so bearbeiten dass kein Leerzeichen in den einzelnen Spaltenbeschriftungen mehr vorkommt.

Die Datei wäre jetzt zum Importieren bereit, nur leider gibt es in Office 365 keine Möglichkeit “externe Kontakte” zu importieren. Ein solcher Import ist nur in Windows mit PowerShell möglich.

Hierzu muß zuerst wie auf der Seite Install and Configure Windows PowerShell beschrieben sichergestellt werden, das Windows PowerShell im erforderlichen Umfang installiert und richtig  konfiguriert ist. Unter Windows 7 sollte das der Fall sein, unter XP und Vista müssen die auf der Website beschriebenen Schritte durchgeführt werden.

Anschließend muß man wie auf der Seite Connect Windows PowerShell to the Service beschrieben mit PowerShell eine Verbindung zu Office 365 aufbauen:

$LiveCred = Get-Credential
$Session = New-PSSession -ConfigurationName Microsoft.Exchange
  -ConnectionUri https://ps.outlook.com/powershell/ -Credential $LiveCred
  -Authentication Basic -AllowRedirection
Import-PSSession $Session

Der eigentliche Import (wie in dem Forumsbeitrag Bulk-create external contacts in Exchange Online beschrieben) geht in zwei Schritten vor sich: zuerst werden in einem ersten Import die neuen externen Kontakte erzeugt. Dabei werden nur die Felder DisplayName, ExternalEmailAddress, FirstName und LastName importiert. Dieses Felder dürfen nirgends leer sein, sonst bricht der Import ab.

Import-Csv .\ImportDatei.csv|%{New-MailContact -Name $_.Name
  -DisplayName $_.Name -ExternalEmailAddress $_.ExternalEmailAddress
  -FirstName $_.FirstName -LastName $_.LastName}

Dabei sind die Bezeichnungen mit “-” am Beginn (wie “-Name”) die Feldbezeichnungen in Office 365 und die mit “$_.” am Beginn (wie “$_.Name”) die entsprechenden Spaltenbeschriftungen in der zu importierenden Datei. Bei der Eingabe sollte man das “|” Zeichen nach dem Namen der zu importierenden Datei nicht übersehen! Wenn dieser Import erfolgreich durchgelaufen ist, existieren die externen Kontakte in Office 365, was dort in OWA überprüfen kann.

In einem zweiten Import müssen jetzt diesen existierenden externen Kontakten die fehlenden Informationen hinzugefügt werden. Angeblich kann man alle fehlenden Felder auf ein Mal importieren, aber das hat bei mir nicht geklappt. Es werden viele gelbe Warnzeilen im PowerShell-Fenster angezeigt und die vorhandenen externen Kontakte nicht verändert. Ich habe das so verstanden, dass die gelbe Warnung dann angezeigt (und der aktuelle externe Kontakt nicht verändert) wird, wenn eines der zu importierenden Felder im aktuellen Import-Datensatz leer ist. Ich habe die Felder deshalb einzeln importiert. Dann werden auch gelbe Warnzeilen für jeden Import-Datensatz angezeigt in dem das zu importierende Feld leer ist, aber das in dem Fall dann OK.

$Contacts = Import-CSV .\ImportDatei.csv
$Contacts | ForEach {Set-Contact $_.Name -StreetAddress $_.StreetAddress}
$Contacts | ForEach {Set-Contact $_.Name -City $_.City}
$Contacts | ForEach {Set-Contact $_.Name -PostalCode $_.PostalCode}
$Contacts | ForEach {Set-Contact $_.Name -Phone $_.Phone}
$Contacts | ForEach {Set-Contact $_.Name -MobilePhone $_.MobilePhone}
$Contacts | ForEach {Set-Contact $_.Name -Company $_.Company}
$Contacts | ForEach {Set-Contact $_.Name -Title $_.Title}
$Contacts | ForEach {Set-Contact $_.Name -Department $_.Department}
$Contacts | ForEach {Set-Contact $_.Name -Fax $_.Fax}
$Contacts | ForEach {Set-Contact $_.Name -Notes $_.Notes}
$Contacts | ForEach {Set-Contact $_.Name -Country $_.Country}

Falls man im Rahmen des Imports auf einen Fehler in den zu importierenden Daten stößt und diesen in der Importdaten-Datei korrigiert, muß man diese mit “$Contacts = Import-CSV .\ImportDatei.csv” neu laden, bevor man dem Import erneut versucht.

Wenn der Import erfolgreich abgeschloßen wurde, muß man sich noch mit

Remove-PSSession $Session

vom Office 365 abmelden.

Wenn man jetzt in Apple Mail (oder auch z.B. an einem iPhone) anfängt einen Adressaten einzutippen, werden automatisch (mit kurzer Verzögerung) passende externe Kontakte aus Office 365 vorgeschlagen. Im Apple Adressbuch kann man sich zwar nicht alle externen Kontakte aus Office 365 als Liste anzeigen lassen, aber bereits nach der Eingabe eines einzelnen Buchstabens in das Suchfeld werden alle passenden externen Kontakte angezeigt.

[Update] Eine externe Empfängerin (und nur diese) hat nach der Umstellung auf Office 365 an Ihrem Mac (10.5 Leopard) sowohl mit Apple Mail als auch mit Entourage 2008 alle Mailanhänge als “winmail.dat” empfangen. Da bei dem Kunden keine Microsoft-Mailclients im Einsatz sind und daher keine TNEF formatierten E-Mails (der technische Hintergrund der winmail.dat Anhänge) erzeugt werden, habe ich mich entschieden wie in diesem Hilfedokument beschrieben einfach am Server für alle externen Maildomänen das TNEF-Mailformat zu deaktivieren. Dafür sendet man mit PowerShell (nach entsprechender Anmeldung wie oben beschrieben) folgenden Befehl an Office 365:

Set-RemoteDomain Default -TNEFEnabled $false

Wie üblich hinterher die PowerShell Session sauber schließen!

 

Zusammen mit meinem neuen VDSL-Anschluß (nach wie vor habe ich nur gute Erfahrungen mit 1&1) habe ich auch eine neue Fritz!Box 7390 erhalten.

Ich habe diese schon ein paar Tage vor dem angekündigten Schaltungstermin mit dem beigelegten 1&1 Konfigurationscode problemlos noch an dem alten 16K DSL-Anschluß in Betrieb genommen. Am Tag der Umschaltung hat sich die Fritz!Box dann zwar erfolgreich mit den erwarteten Datenraten (50K down, 10K up) synchronisiert, aber die PPPoE-Anmeldung ging schief und somit war keine Internetverbindung möglich. Viel falsch machen kann man bei der Konfiguration ja eigentlich nicht, weder Neustart noch komplett vom Strom trennen hat geholfen, also habe ich bei der 1&1 Hotline angerufen und die Aussage erhalten, dass ich die Fritz!Box auf Werkseinstellungen zurücksetzen und mit dem 1&1 Konfigurationscode erneut konfigurieren muß. Gemacht und funktioniert sofort! Scheinbar werden bei dieser Erstinstallation irgendwelche Informationen mit der VDSL-Gegenstelle ausgetauscht und Konfigurationen vorgenommen, die über das Webinterface der Fritz!Box nicht zugänglich sind.

Nachdem die Fritz!Box jetzt sauber lief, habe ich versucht, den Fritz!WLAN Repeater 300E in Betrieb zu nehmen, der an der alten Fritz!Box seit Monaten völlig problemlos lief. Neben der offensichtlichen Funktion der Verbesserung des WLAN-Empfangs nutze ich den LAN-Port des Repeaters zum Betrieb von Webradio und Apple AirPlay in meinem Denon AVR-4311 HiFi Receiver, der nur über LAN-Kabel anzuschließen ist.

Eigentlich ist die Integration des Fritz!WLAN Repeaters in ein WLAN eine Sache von wenigen Minuten: Zurücksetzen auf Werkseinstellungen und dann per WPS-Taste einbinden. Das hat zwar geklappt und der Repeater war auch erreichbar, aber alle Verbindungen im WLAN waren quälend langsam und unzuverlässig. Nach stundenlangem Versuchen mit dem  2,4 GHz und dem 5 GHz WLAN, mit anderen Standorten des Repeaters und sogar alten Firmwareversionen habe ich die ganz einfache Lösung gefunden, die weder im Handbuch noch in der Knowledgebase von AVM zu finden ist: Zum Betrieb eines Repeaters darf die Fritz!Box nicht auf “Autokanal” stehen, sondern es muß manuell ein fester Kanal gewählt werden! Gemacht und sofort funktioniert alles wie erwartet und seitdem stabil.

 

Nach dem Start der Exchange Management Console (EMC) eines Exchange 2010 Servers wird in der linken Spalte ganz normal “Microsoft Exchange” und darunter “Microsoft Exchange On-Premises …” angezeigt.

Doch anstatt, dass nach einigen Sekunden darunter die drei Zeilen “Organization Configuration”, “Server Configuration” und “Recipient Configuration” zugänglich werden, wird rechts die Fehlermeldung “The WS-Management service cannot process the request. The user load quota of 1000 requests per 2 seconds has been exceeded. ….” angezeigt.

Es gibt bei Google sehr viele Fundstellen mit oft äußerst komplexen Lösungsempfehlungen zu dieser Fehlermeldung. Hier bin ich auf die in diesem Fall sehr einfache Lösung gestoßen: In einer Eingabeaufforderung mit “iisreset” den IIS neu starten und schon funktioniert die EMC wieder.

 

Bei einem Kunden ist ein SBS 2003 im Einsatz, der mit ntbackup.exe (nicht mit dem eingebauten SBS Backup) auf externe USB-Festplatten gesichert wird. Zur Sicherstellung der Wiederherstellbarkeit im Notfall soll ein Testrestore in eine virtuelle Maschine (VM) durchgeführt werden.

Auf unserem VMware ESXi Server (noch Version 3.5, da die Hardware nicht 64bit fähig ist) habe ich eine VM für den Testrestore erzeugt und mich im weiteren an die “offizielle” Anleitung von Microsoft gehalten.

  • Wie dort beschrieben habe ich zuerst den SBS 2003 von den Originaldatenträgern installiert, was hier bedeutete: Eine ISO-Datei von der CD1 erzeugen und diese dann mit Veeam FastSCP auf den Datastore des ESXi kopieren (der direkte Zugriff auf die CD im Laufwerk des ESXi-Servers hat nicht funktioniert). Anschließend die “jungfäuliche” VM von dieser ISO starten.
  • Am Ende der Installation will der Installer nach einem Neustart mit dem zweiten Teil der Installation weitermachen. Hier habe ich abgebrochen, von der Microsoft Website das Windows Server 2003 SP2 heruntergeladen und installiert.
  • Nach dem darauf folgenden Neustart soll man die USB-Backupplatte anschließen. Dies ist aber bei einem ESXi 3.5 nicht möglich (USB wird nicht an die VM “durchgereicht”), also habe ich die Platte an einen anderen PC angesteckt und dort freigegeben und in der VM als Netzlaufwerk gemounted.
  • Da auf dem zu restorenden Server eine zweite Datenpartition (D:) verwendet wurde, habe ich die VM jetzt heruntergefahren und mit dem vSphere Client der VM eine zweite Festplatte hinzugefügt und diese nach dem Wiederhochfahren der VM mit der Datenträgerverwaltung formatiert und als Laufwerk D: eingebunden.
  • Dann ntbackup.exe (“Sicherung”) starten, in den Optionen bei Wiederherstellung auf “Datei auf meinem Computer immer ersetzen” umschalten, dann auf dem Reiter “Medien wiederherstellen und verwalten” in der linken Spalte mit der rechten Maustaste auf “Datei” klicken und mit “Datei katalogisieren…” das Backup auf der gemounteten USB-Backupplatte wählen. Dann in der linken Spalte die gewünschten Objekte für die Wiederherstellung wählen: In diesem Fall habe ich das komplette Laufwerk C:, den kompletten “SystemState” und das Verzeichnis “Programme” auf Laufwerk D: (darin befinden sich die Exchange-Datenbanken) gewählt. Der “Information Store” muss nicht gewählt werden, weil ja schon alle zu Exchange gehörigen Dateien komplett restored werden. In dem folgenden “Wiederherstellung bestätigen” Dialog noch auf “Erweitert” klicken und zusätzlich zu den bereits aktivierten 3 Optionen auch noch “Wiederhergestellte Daten in replizierten Datensätzen als primäre Daten für alle Replikate markieren” als 4. aktive Option markieren. Dann die Wiederherstellung starten, die je nach Datenmenge natürlich viele Stunden dauern kann.
  • Nach dem Abschluß der Wiederherstellung auf “Bericht” klicken und überprüfen ob es Probleme – vor allem beim SystemState – gegeben hat. Warnungen bzgl. “short file names” in einigen Verzeichnissen (wie in der Microsoft Anleitung beschrieben) sind normal.
  • Nach dem folgenden Neustart wurde nur weiß auf schwarz eine Fehlermeldung angezeigt. Mir war sofort klar wo das Problem lag und warum in der Anleitung so vehement darauf hingewiesen wurde, vor dem Restore alle (alle!) Partitionen wie im Original vorzubereiten. Auf dem Originalserver gibt es eine “DELL Utility Partition”, die ich in der VM nicht angelegt hatte. Damit stimmt die Nummerierung der Partitionen nicht mit dem Original überein und der Bootloader findet das Betriebssystem nicht. Also eine ISO von einer Notfall-DVD (Win7 PE) erzeugt und die VM von dieser ISO gestartet. Damit die boot.ini auf C: editiert: Windows liegt jetzt auf “partition(1)” und nicht auf “partition(2)”.
  • Nach einem Neustart fährt der Server sehr langsam hoch und will nachdem ich mich endlich anmelden konnte sofort wieder einen Neustart. Dies passiert wegen der massiv geänderten Hardware und der dadurch verursachten Treiberänderung in der VM. Nach dem erneuten, jetzt normal schnellem Neustart erscheint eine Warnung, dass Windows wegen der Hardwareänderungen erneut aktiviert werden muss, was ich (weil es ja nur ein Testrestore ist) natürlich nicht gemacht habe.
  • Da dieser SBS die E-Mails mit dem POP3-Connector abholt und das Ganze ja nur ein Testrestore ist, habe ich als Erstes sofort die automatische Abholung der Mails deaktiviert, damit keine echten Mails abgeholt werden, die dann natürlich für den “echten” Server verloren wären.
  • Jetzt in den Eigenschaften der Netzwerkkarte eine feste IP-Adresse vergeben und – wie für einen DNS üblich – die eigene Adresse als DNS eintragen. Dann im DNS die Forwarders anpassen, wenn diese nicht gleich geblieben sind.
  • Ein letzter Neustart und dann ein ausführlicher Blick in die Eventlogs um den Erfolg des Testrestores zu überprüfen.

 

 

Die üblichen Speedtests wie speedtest.net oder Zack haben nur beschränkte Aussagekraft. Sehr praktisch für eine fundierte Aussage über die echte Leitungsgeschwindigkeit sind die Testdateien mit gestaffelten, festen Größen auf speedtest.qsc.de, auf die sowohl per FTP (wegen des geringeren Overheads vorzuziehen) als auch per http zugegriffen werden kann.

 

Outlook 2011 (Mac) kommuniziert mit dem Exchangeserver nicht per MAPI wie Outlook für Windows, sondern über den Exchange Web Service (EWS). Die maximale Größe für Anhänge ist in der EWS-Konfiguration am Exchangeserver (und nicht in Outlook 2011) fix auf 13280 KB festgelegt. Da Outlook 2011 Anhänge per MIME verschlüsselt und dies einen Größenzuwachs von ca. 30% bedeutet, liegt die Grenze für Anhänge in per Praxis also bei etwa 10 MB.

Unverständlicherweise gibt es am Exchangeserver keinerlei User Interface für die Konfiguration dieser Größenbeschränkung. Dies gilt sowohl für Exchange 2007 also auch für Exchange 2010. Man muss also “ans Eingemachte”. Hierzu gibt es im Internet nicht allzuviele Fundstellen. Die die es gibt, verweisen meist gegenseitig aufeinander und versuchen zu viele Änderungen an zu vielen Stellen vorzunehmen. Hier ein paar der von mir durchgearbeiteten Fundstellen:

Letztlich habe bei mir (SBS 2008, also Exchange 2007) folgende Schritte geholfen. Ich kann jetzt Anhänge bis ca. 30 MB mit Outlook 2011 verschicken.
  • Die Datei C:\Program Files\Microsoft\Exchange Server\ClientAccess\exchweb\ews\web.config sichern und dann darin die Zeile
    <httpRuntime maxRequestLength="13280" />
    ersetzen durch
    <httpRuntime executionTimeout="600" maxRequestLength="39936" />

    Damit wird erstens die erlaubte Größe auf 30 MB (+ ca. 30%; in Kilobyte) und zweitens der Timeout zum Verschicken der jetzt größeren Mail (auf 600 Sekunden) erhöht

  • Diesen erhöhten Timeout dann auch im IIS an folgender Stelle eintragen:
    IIS Manager -> SBS Web Applications -> Erweiterte Einstellungen (rechte Spalte) -> Verbindungstimeout
  • In einer Eingabeaufforderung die beiden folgenden Befehlen ausführen
    cd %windir%\system32\inetsrv
    und
    appcmd set config "SBS Web Application/EWS" -section:requestFiltering
     -requestLimits.maxAllowedContentLength:40894464
  • Falls man keinen SBS sondern einen normalen 2008 Server hat, muss man statt “SBS Web Application/EWS” im 2. Befehl “Default Web Site/ews” verwenden.
    Die bei maxAllowedContentLength verwendete Größe muss unbedingt die oben bei maxRequestLength verwendete Größe in Bytes, also hier 39936*1024=40894464 sein! Wenn dieser Wert zu klein sein sollte (z.B. weil man nur mal 1000 und nicht mal 1024 gerechnet hat) funktioniert das Verschicken nicht!
  • Abschließend mit “iisreset” den Webserver neu starten.
 

Man sollte erwarten, dass das Löschen einer abgeschalteten virtuellen Maschine (VM) eigentlich eine Sache von wenigen Sekunden sein sollte. Ich hatte aber den Effekt, dass die VM am Hyper-V-Server auch nach 15 Minuten noch im Status “Wird gelöscht …” war.

Etwas Recherche führt zu der interessanten Tatsache, dass der Hyper-V-Server vor dem Löschen erst einmal alle vorhandenen Snapshots “anwendet”, was bei mehreren Snapshots durchaus einige Zeit dauern kann. Wie ich hier gefunden habe gibt es einen Trick, mit dem man diese Wartezeit vermeiden kann: Einfach den obersten (ersten) Snapshot “anwenden” (geht sehr schnell) und dann die VM löschen. Dann gibt es keine anzuwendenden Snapshots mehr und das Löschen der VM ist in wenigen Augenblicken erledigt.

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