Fehler 0x800CCC0F bei POP und IMAP

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Manchmal steht die Lösung eines Problems direkt in der MS KnowledgeBase: KB278637

Auf unserem Windows 2000 Server läuft zusätzlich zum Exchange Server 2000 auch noch der FTP Dienst. Da die FTP User manchmal die Leitung zu 100% ausnutzen, habe ich (über die Eigenschaften der „Internet-Informationsdienste“ in der „Computerverwaltung“) die Bandbreite dieser Dienste global beschränkt, damit noch ein Teil der Leitungskapazität zum Surfen übrigbleibt.

Leider hat dies den og. Fehler bei IMAP und POP zur Folge. Also ist diese globale Einstellung nicht zu gebrauchen, wenn auch ein Exchange Server läuft. Man kann zwar bei den einzelnen Web-Freigaben die Bandbreite individuell beschränken, aber bei FTP-Freigaben gibt es diese Einstellmöglichkeit nicht. Also können die FTP User die komplette Bandbreite nutzen.

PHP auf MacOS X 10.4 „Tiger“ aktivieren

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PHP (Version 4) ist auf jedem Tiger-System installiert, aber in der Apache-Konfiguration auskommentiert und daher deaktiviert.
Zum Aktivieren einfach in der Datei „/private/etc/httpd/httpd.conf“ in den folgenden beiden Zeilen das Kommentarzeichen entfernen:

240 #LoadModule php4_module libexec/httpd/libphp4.so
284 #AddModule mod_php4.c

Dann den Apache neu starten. Das geht am einfachsten in der Systemsteuerung „Sharing“: Einfach mit dem Häckchen bei „Personal Web Sharing“ aus- und wieder einschalten.

Sinnvoller ist es aber wahrscheinlich stattdessen das fertig vorkonfigurierte PHP 5 Modul (z.B. für mySQL) von der Website von Marc Liyanage herunterzuladen. Dort findet sich auch eine einfache Installationsanleitung und eine ebenso komplette und gut erklärte mySQL Installation. Sogar Apple verweist auf seiner Website auf diese Installationen!

Mit Outlook 2003/Exchange und zwei E-Mail Adressen arbeiten

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Eigentlich sollte es ja eine Standardanforderung sein: Ein Mitarbeiter („Fritz“) hat sowohl eine „persönliche“ E-Mail Adresse (fritz@firma.de) als auch eine „funktionale“ E-Mail Adresse (vertrieb@firma.de). E-Mails an beide Adressen sollen in seinem Outlook 2003 (am besten einfach im Posteingang) ankommen und er soll beim Versenden wählen können, welchen Absender die E-Mail bekommen soll.
Nach langem Suchen und Probieren habe ich jetzt die Lösung gefunden:

  • Zuerst die „persönliche“ Adresse ganz normal einrichten.
  • Dann am Server mit „Active Directory-Benutzer und -Computer“ einen neuen Benutzer „Vertrieb“ mit der E-Mail Adresse „vertrieb@firma.de“ anlegen.
  • In „Active Directory-Benutzer und -Computer“ unter Ansicht die Option „Erweiterte Funktionen“ aktivieren (sonst wird in den Eigenschaften der Reiter „Sicherheitseinstellungen“ nicht angezeigt) und dann in den Eigenschaften des neuen Benutzers „Vertrieb“ unter „Exchange – Allgemein“ und „Zustelloptionen…“ eine Weiterleitung an Fritz einrichten und bestätigen. Damit kommen die E-Mails beider Adressen im Posteingang von Fritz an.
  • Anschließend ebenfalls in den Eigenschaften des Benutzers „Vertrieb“ unter „Sicherheitseinstellungen“ folgende Einstellungen vornehmen:
    • Mit „Hinzufügen…“ den Benutzer „Fritz“ der Liste hinzufügen
    • Bei dem hinzugefügten Benutzer „Fritz“ alle (!) evtl. vorhandenenen Berechtigungen ausschalten und ausschließlich die Berechtigung „Senden als“ aktivieren („Zulassen“).
  • Jetzt am Arbeitsplatz Outlook 2003 starten und das „Von“ Feld einblenden. E-Mails, die mit leerem Von-Feld verschickt werden haben „fritz@firma.de“ als Absender. Zum Verschicken als „vertrieb@firma.de“ einfach „Vertrieb“ in das Von-Feld eingeben und mit dem „Namen überprüfen“ Button sicherstellen (Name muß anschließend unterstrichen sein), das der Name korrekt gefunden wird.

Auf diese Weise („Senden als“) werden die E-Mails wirklich mit verschiedenen Absenderadressen verschickt. Bei der hier nicht verwendeten alternativen Methode („Stellvertreter“) gibt es zwei Probleme:

  • E-Mails hätten als Absender „Fritz im Auftrag von Vertrieb“ was sehr unschön aussieht.
  • Wenn das Outlook Sicherheitsupdate 913807 installiert ist, dann kann kein neuer Stellvertreter in Outlook 2003 mehr eingerichtet werden. Das ist ein Fehler in diesem Sicherheitsupdate!

Man könnte auch statt der Weiterleitung einfach das Postfach „Vertrieb“ als zusätzliches Postfach in Outlook einblenden (nachdem vorher entsprechende Rechte vergeben wurden), aber das hilft erstens nichts bei der Absender-Problematik beim Versenden und außerdem gibt es zwar dann zwei Posteingänge (einen pro Postfach) aber verschickte E-Mails sind immer im Ordner „Gesendete Objekte“ im „persönlichen“ Postfach.
Dieses Problem habe ich durch viel Recherche und testen gelöst. Letztlich hat mir der Blog-Eintrag Exchange Funktionserweiterung für „Senden im Auftrag von“ von Markus Mohmeyer zur Lösung geholfen.

Drucken auf lokalen Netzwerkdrucker aus Remote Desktop Connection (RDC)

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Folgendes Szenario: Ein Kunde hat einen DSL-WLAN-Router (D-Link DI-824VUP+), zwei Laptops und einen Laserdrucker der per externem Printserver (D-Link DP-300U) im lokalen Netz hängt. Das Problem war jetzt das dieser Kunde häufig per Remote Desktop Connection (RDC) auf einem Terminalserver arbeitet, aber auf seinem lokalen Drucker ausdrucken möchte. RDC stellt zwar lokale Drucker automatisch zur Verfügung, aber nur wenn Sie per Parallel- oder USB-Kabel direkt angeschlossen sind.

Nach langer Recherche habe ich folgende Lösung gefunden: Zuerst den Printserver so konfigurieren (manuelle IP, nicht DHCP!), das man im lokalen Netz auf dem Drucker drucken kann wenn er am Client mit einem „Standard TCP“ Anschluß (Port) und den dazugehörigen Default-Optionen „Raw“ und Port „9100“ angelegt wurde.

Dann DynDNS am DSL-Router einrichten und in der Firewall den externen Port 9100 öffnen und auf den internen Port 9100 an der IP-Adresse des Printservers weiterleiten. Schließlich noch die ISP-Verbindung auf „always on“ stellen.

Damit kann man an jedem Rechner im Internet einen Drucker mit „Standard TCP“ Port einrichten, der als IP-Adresse den DynDNS-Namen des DSL-Routers hat und darüber Raw auf Port 9100 drucken.

Faxdienst auf einem Windows 2003 Server

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Eigentlich ist es ja ganz einfach: Über die Systemsteuerung „Software“ und darin „Windows-Komponenten hinzufügen/entfernen“ den Faxdienst hinzufügen und schon kann der Server über ein angeschlossenenes 0815-Modem Faxe empfangen und versenden. Mit dem MMC-SnapIn (rechte Maustaste auf „Arbeitsplatz“, dann auf „Verwalten“) kann der Faxdienst dann konfiguriert werden – Theoretisch.

Praktisch werden bei der Verwendung des SnapIns Fehlermeldungen wie „Konnte die Verbindung zu dem Faxdienst nicht öffnen“ angezeigt. Etwas Recherche führt dann zum Microsoft Knowledgebase Artikel 842207, in dem genau dieses Problem und die dazugehörige Lösung beschrieben wird. Es müssen Zugriffsrechte in der „Sicherheitsrichtlinie für Domänencontroller“ vergeben werden.

Es werden die 5 Richtlinien, zu denen je zwei Benutzer hinzugefügt werden müssen aufgezählt. Diese beiden Benutzer werden mit „Netzwerkdienst“ und „Local service“ genannt. Diese Benutzer gibt es aber nicht! Etwas Suche führt wieder zu einem KB-Artikel, diesmal 827016. Diese Benutzer gibt es nur, wenn der Windows 2003 Server auch die Betriebsmaster-Rolle „PDC-Emulator“ zugewiesen bekommen hat. Also: Server zum PDC-Emulator ernannt (rechte Maustaste auf den Domänennamen in „Active Directory-Benutzer und -Computer“ und dann auf „Betriebsmaster…“), Neustart, dann die jetzt vorhandenen Benutzer „LOKALER DIENST“ und „NETZWERKDIENST“ wie beschrieben den 5 Richtlinien hinzufügen, Neustart. Ging immer noch nicht!

In dem KB-Artikel wurde erwähnt, das es sich dabei um Benutzer handelt, untern denen Dienste (eben z.B. der Dienst „Fax“) laufen. Also im SnapIn „Dienste“ die passenden Benutzer „NT AUTHORITY\NetworkService“ und „NT AUTHORITY\LocalService“ gesucht und die vorher in den 5 genannten Richtlinien eingetragenen Benutzer durch diese beiden ersetzt. Neustart. Und siehe da: Das SnapIn „Fax“ funktioniert!

Interessanterweise heissen die Benutzer in den Richtlinien nach dem Neustart jetzt wieder „LOKALER DIENST“ und „NETZWERKDIENST“. Scheinbar sind das Synonyme. Warum das beim ersten Versuch nicht geklappt hat: Keine Ahnung! Vielleicht muss man einfach warten (Replikation?). Auf jeden Fall funktioniert es jetzt!

„Doppelter“ Startup-Sound nach Installation von SoundBlaster-Software

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Ich war auf der Suche nach einer Audio Software die etwas mehr kann als der „Audiorecorder“ von Windows XP. Da Windows XP die SoundBlaster-Treiber eingebaut hat, hatte ich bisher keine Veranlassung die Software von der SoundBlaster-CD zu installieren.
Also CD rein, Installation durchlaufen lassen, auf der Creative Website das „Software AutoUpdate“ installieren und laufen lassen, alle angebotenen Updates installieren und Neustart.
Ab diesem Zeitpunkt spielt Windows gleichzeitig mit dem normalen „Windows Startup Sound“ einen zusätzlichen Sound ab. Dieser Mischmasch hört sich furchtbar an und kommt auch etwas in’s „Stottern“.
Nach langem Sunchen habe ich gefunden, wo man diesen zusätzlich Startup Sound wieder abschaltet:
Das Programm Start:Alle Programme:Creative:Sound Blaster Audigy:Creative EAX zeigt ein kleines fast quadratisches Fenster mit zwei runden Buttons an. Der kleinere dieser Buttons öffnet ein Fenster mit einer Checkbox „Beim Start laden“. Wenn man diese Checkbox deaktiviert, ist der zusätzliche Startup Sound abgeschaltet.

NetInstall mit MacOS X 10.4 Server (Tiger)

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Nach langem Kampf mit der Dokumentation und vielen Versuchen wissen wir jetzt, wie man NetInstall Images für Tiger erstellt, verwendet (= installiert) und nachträglich aktualisiert.

Grundsätzlich muss ein NetInstall-Image mit dem System-Image-Dienstprogramm erzeugt werden, das auf dem Server im Ordner Programme:Server liegt. Alle Versuche ein Image mit dem „Festplatten-Dienstprogramm“ zu erzeugen sind spätestens beim nachträglichen Verändern des Images gescheitert.

  • Als ersten Schritt installiert man einen Musterrechner mit Betriebssystem, allen Anwendungsprogrammen (z.B. Office) und nimmt alle gewünschten Einstellungen (z.B. Desktop-Hintergrund) vor.
  • Dann verbindet man diesen Musterrechner per FireWire-Kabel mit dem Server und startet ihn im „FireWire target disk mode“ (Die Taste „T“ beim Einschalten gedrückt halten, bis das FireWire-Symbol auf dem Bildschirm angezeigt wird). Die Festplatte des Musterrechners erscheint als FireWire-Laufwerk auf dem Server.
  • Dann startet man das System-Image-Dienstprogramm. Auf dem ersten Reiter Allgemein vergibt man einen Image-Namen, einen Image-Index (1-4095), evtl eine Beschreibung und läßt die beiden Radio-Buttons „NFS“ und „Lokal“ ausgewählt. Wenn man das Image nicht direkt am Server erzeugt (man kann das System-Image-Dienstprogramm auch auf einen anderen Macintosh kopieren und das Image dort erzeugen), kann man hier mit der Option „Enfernt“ das zu erzeugende Image auf dem Server sichern.
    Auf dem Reiter Inhalt wählt man mit dem PopUp-Menü „Image-Quelle“ die per FireWire gemountete Festplatte des Musterrechners.
    Auf dem Reiter Installationsoptionen die Checkbox vor „Automatische Installation aktivieren“ und in den dazugehörigen Optionen die beiden Checkboxen „Zielvolume vor der installation löschen“ und „Client-Computer nach der Installation neu starten“ aktivieren.
    Sinnvollerweise sollte auch auf dem Reiter Modellfilter das entsprechende Macintosh-Modell ausgewählt werden. Dann wird das zu erzeugende NetInstall-Image nur auf den passenden Macs überhaupt angezeigt.
  • Mit dem Button Erstellen wird dann die Image-Erzeugung gestartet. Im Sichern-Dialog zuerst oben einen sinnvollen Namen für das Image vergeben und dann mit dem Popup-Menü „Bereitstellen im NetBoot Netzwerkordner auf:“ die Server-Festplatte auswählen. Achtung: Das PopUp-Menü zeigt anfangs den gedimmten Text „Volume wählen…“ an. Trotzdem kann man damit die Zielfestplatte auswählen! Durch die Auswahl der Server-Festplatte wechselt das Ziel für die Image-Datei in den Ordner „Library:NetBoot:NetBootSP0“. Dann auf „Sichern“ klicken, mit dem entsprechenden Symbolleisten-Button das Protokoll einblenden und warten. Die Image-Erzeugung kann durchaus 15 Minuten dauern! Nach Abschluß der Image-Erzeugung das System-Image-Dienstprogramm beenden.
  • Jetzt das Programm Server Admin starten (liegt auch in Programme:Server), links den Bereich NetBoot auswählen und dann unten auf Einstellungen wechseln. Es wird der Reiter Allgemein angezeigt. Zuerst überprüfen, ob oben „Ethernet“ aktiviert ist und unten die beiden Checkboxen für „Images“ und „Clientdaten“ aktivieren. Dann oben auf den Reiter Images wechseln und das soeben erzeugte NetInstall-Image mit der entsprechenden Checkbox aktivieren. Durch Doppelklick auf die Image-Zeile kann auch hier der Modellfilter aktiviert bzw. überprüft werden. Mit dem runden „Pfeil nach links“ oben neben der Überschrift „Modell-Filter für Image“ kommt man wieder zurück zur Image-Liste. Jetzt kann mit dem grünen Button Dienst starten in der Symbolleiste ganz oben den Dienst starten. Hinweis: Der Dienst kann nur gestartet werden, wenn mindestens ein Image aktiv ist.
  • Jetzt einen zum Modellfilter passenden Macintosh mit gedrückter Taste „N“ starten. Die Dialoge während der Installation sind auf Englisch. Nach dem abschließenden Neustart fährt der neu installierte Macintosh in exakt der Konfiguration des Musterrechners hoch.

Nachträgliches Verändern/Aktualisieren eines NetInstall-Images:

  • Als ersten Schritt das zu aktualisierende Image mit dem Server Admin deaktivieren.
  • Dann das Server-Image-Dienstrogramm starten, auf den Symbolleisten-Button „Images“ klicken, das zu aktualisierende Image aktivieren und dann auf den Symbolleisten-Button „Bearbeiten“ klicken. Die Frage nach einer Sicherheitkopie mit „Ja“ beantworten und die Erzeugung dieser Kopie abwarten. Das dauert einige Minuten.
  • Zuerst auf Wunsch die Beschreibung ergänzen, dann auf den Reiter Inhalt wechseln und dort mit dem PopUp-Menü „Image-Quelle“ das zu aktualisierende Image auswählen. Dieses Image heißt „Install.dmg“ und befindet sich im Ordner „Imagename.nbi“ innerhalb von „Library:NetBoot:NetBootS0“. Dann in die Liste „Andere Objekte“ die zu installierenden Packages mit dem „+“ Button hinzufügen.
  • Dann noch überprüfen, ob die Installationsoptionen und der Modellfilter stimmen und mit „Sichern“ die Image-Erzeugung analog zur Ersterzeugung starten. Wenn man das Protokall mitverfolgt, dann sieht man das die Packages bereits während der Image-Erzeugung installiert werden. Das Image ist also anschließend fertig und wird nicht erst auf dem Client-Macintosh aktualisiert.
  • Anschließend das „Server-Image-Dienstrogramm“ beenden und das aktualisierte NetInstall-Image mit dem Server Admin wieder aktivieren.

„Öffnen mit“ Kontextmenü in MacOS X 10.4 (Tiger)

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Ein sehr störende Kleinigkeit: Irgendwann ist auf meinem Mac die „Launchservices Database“ durcheinandergeraten. Dadurch dauerte es ewig, bis das Submenü „Öffnen mit“ im Kontextmenü angezeigt wurde. Außerdem tauchten manche Programme in diesem Submenü gleich mehrfach auf.
Dank eines Theads auf MacOSXHints habe ich eine schnelle Lösung für dieses Problem gefunden: Einfach den folgenden Befehl kopieren, in einen Texteditor einfügen, die Returns entfernen und den dann in einer Zeile stehenden Befehl in ein Fenster im „Terminal“ einfügen, Return drücken und warten bis das Prompt nach ca. 30 Sekunden wieder erscheint.

/System/Library/Frameworks/ApplicationServices.framework/
Versions/A/Frameworks/LaunchServices.framework/Versions/Current/
Support/lsregister -kill -r -domain system -domain local -domain user

Dadurch wird die Launchservices Database neu aufgebaut und das Problem mit den mehrfachen Einträgen ist beseitigt. Kleiner Nebeneffekt: Danach fragt der Finder wieder einige Tage lang „Das Programm xxx wird zum ersten Mal gestartet. Wollen Sie das?“. Offensichtlich wird auch diese Information zurückgesetzt.

Vom USB-Stick in DOS booten

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Achtung: Dieses Posting gilt nur für Windows XP! Unter Vista ist die Verwendung von USB Sticks einfacher geworden. Ich habe das in einem neueren Posting beschrieben.

Da die Zeiten von Diskettenlaufwerken allmählich vorbei sind und ich zum Erstellen eines Festplatten-Images mit PowerQuest DriveImage 5 (alt, tut aber alles was man braucht) in DOS booten mußte, wollte ich einen USB-Stick (Kingston DataTraveller II mit 512MB) als Bootmedium verwenden.
Damit das funktioniert, müssen zwei Punkte erfüllt sein:

  • USB-Stick: Die meisten USB-Sticks sind im Auslieferungszustand als „Superfloppy“ – also ohne MBR – formatiert. Die meisten PCs können aber nur von USB-Sticks starten, wenn diese als „USB-Festplatte“ formatiert sind.
    Um einen USB-Stick auf diese Weise zu formatieren gibt es ein praktisches Tool von Hewlett-Packard („HP USB Disk Storage Format Tool„), das mit jedem USB-Stick funktioniert. Mit diesem Tool kann man nicht nur den USB-Stick als USB-Festplatte formatieren, sondern ihn auch gleich zum DOS Bootvolume machen – wenn man eine Bootdiskette hat, von der sich das Tool den Bootsektor und die Systemdateien kopieren kann. Unter Windows XP gibt es im Disketten-Formatierdialog ja wieder die Option „MS-DOS-Startdiskette erstellen“ (war unter Windows 2000 nicht möglich), die einem aber nichts hilft wenn man kein Disketten-Laufwerk hat. Hier hilft die Website www.bootdisk.info (oder www.bootdisk.com) weiter. Hier kann man Disketten-Images von u.a. DOS und Windows 95-2003 Boot-Disketten herunterladen und diese dann als Quelle für das HP-Tool verwenden. So kann man einfach und schnell einen bootfähigen USB-Stick erzeugen.
  • PC BIOS Einstellungen: Das hilft aber alles nichts, wenn der PC überhaupt nicht von USB-Sticks booten kann. Bei modernen PCs kann man beim Start mit F12 ein Bootmenü anzeigen, in dem ein eingesteckter USB-Stick angezeigt werden sollte. Wenn es kein solches Bootmenü gibt, kann man evtl. im BIOS bei der Bootreihenfolge „USB-HDD“, „USB-Floppy“ („USB-ZIP“ soll manchmal auch funktionieren) oder Ähnliches angeben. Wenn an dies nicht angeboten wird, dann kann dieser PC nicht von USB-Sticks booten.
    Soweit die Theorie. Mein Motherboard (Gigabyte GA-8IRXP mit der letzten BIOS-Version F9) bietet zwar „USB-HDD“ als Bootvolume im BIOS an, weigert sich aber hartnäckig von einem USB-Stick zu booten, der völlig problemlos an einem DELL OptiPlex GX280 bootet. Im Internet habe ich viele Hinweise gefunden, das ältere Award BIOS-Versionen große Probleme mit dem Booten von USB-Sticks haben. Wenn es da (wie bei meinem Motherboard) kein BIOS-Update mehr gibt, hat man Pech gehabt.

MacOS X Tiger Clients per SMB an Windows 2003 Server

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Beim Versuch sich unter MacOS X Tiger per SMB an einem Windows 2003 Server anzumelden wird man immer eine Fehlermeldung bzgl. falschem Usernamen/Password bekommen.
Lösung: Am Server in den „Domain Controller Security Policy“ unter „Local Policies – Security Options“ die Policy „Microsoft network server: Digitally sign communications (always)“ auf „Disabled“ stellen (steht defaultmäßig auf „Enabled“). Nach einem Server-Neustart klappt die Verbindung dann!
In der Microsoft Knowledgebase wird im Dokument 823659 auf entsprechende Probleme eingegangen. Unter Punkt 6g wird darin explizit darauf hingewiesen, das Mac OS X Clients mit dieser Policy nicht kompatibel sind.