Fehler bei Vorschau von Office-Dokumenten im Windows Explorer

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Ein Kunde hatte längere Zeit auf seinem Rechner Probleme mit der im Windows Explorer eingebauten Vorschaufunktion. Damit kann man sich sehr schnell die erste Seite von Dokumenten rechts im Explorerfenster anzeigen lassen ohne das Dokument mit dem benötigten Programm öffnen zu müssen.

Die Probleme traten zuerst mit .msg Dateien (also gesicherten einzelnen E-Mails aus Outlook) auf. Wenn man auf diesem Rechner eine .msg Datei im Windows Explorer angeklickt hat, wurde eine Fehlermeldung (“Either there is no default mail client or the current mail client cannot fulfill the messaging request.“) angezeigt.

Zu diesem Problem gibt es ein Microsoft Supportdokument in dem beschrieben wird dass Outlook in der 64 Bit Version die Vorschau im Windows Explorer nicht unterstützt! Als Lösung wird die Deaktivierung der Vorschau oder die Installation der 32 Bit Version von Office empfohlen. Dies erklärt, wieso das Problem auf anderen Rechner nicht aufgetreten ist: Bis 2019 wurde automatisch immer die 32 Bit Version von Office installiert (und wegen potentieller Probleme mit AddOns von der 64 Bit Version abgeraten). Seitdem wird automatisch die 64 Bit Version installiert. Ich habe dann auf dem Rechner die 64 Bit Version deinstalliert und anschließend die 32 Bit Version installiert. Jetzt wurde bei Klick auf eine .msg Datei im Windows Explorer korrekt die erste Seite im Vorschaubereich angezeigt.

Allerdings wurde jetzt bei .doc (“Die Arbeitsdatei konnte von Word nicht gefunden werden. überprüfen Sie die TEMP-Umgebungsvariable.“) und auch bei .xls und .ppt Dateien eine Fehlermeldung angezeigt wenn die Vorschau aktivert war! Hier habe ich die Lösung in einem Posting der Microsoft Community gefunden: Bei der Deinstallation der 64 Bit Version von Office bleiben drei Registry-Keys über, die dieses Problem verursachen und gelöscht werden müssen:

  • für Microsoft Word previewer
    HKEY_CLASSES_ROOT\CLSID\{84F66100-FF7C-4fb4-B0C0-02CD7FB668FE}
  • für Microsoft Excel previewer
    HKEY_CLASSES_ROOT\CLSID\{00020827-0000-0000-C000-000000000046}
  • für Microsoft PowerPoint previewer
    HKEY_CLASSES_ROOT\CLSID\{65235197-874B-4A07-BDC5-E65EA825B718}

Nachden ich diese drei Registry-Keys gelöscht hatte, funktionierte die Vorschau endlich mit allen Officedokumenten.

Kein Mauszeiger in VMware 6.5 Konsole

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Und mal wieder bewahrheitet sich die Regel, dass man sich die meisten Probleme durch veraltete Hard- und Software einhandelt:

Zwei VMware 6.5 ESX, die von einem VMware vCenter 6.5 verwaltet werden. Ich wollte eine neue VM mit Windows Server 2019 erzeugen. Also wie es den BestPractices entspricht auf dem vCenter (und nicht lokal am ESX) die neue VM angelegt, gestartet und das Console Window geöffnet um die Installation durchzuführen. Der erste Dialog der Installation fragt nach der zu installierenden Sprache, nur – ich hatte keinen Mauszeiger und konnte daher nichts auswählen (reine Tastaturbedienung wollte ich mir möglichst ersparen).

Auf reddit habe ich den entscheidenden Hinweis gefunden: Die VM hat keinen USB-Controller! Das passiert wohl, wenn man die VM am vCenter 6.5 anlegt. In den Eigenschaften der VM gibt es dort auch keine Möglichkeit nachträglich einen USB-Controller hinzuzufügen. Ich habe die VM wieder gelöscht und lokal am ESX mit den gleichen Einstellungen neu angelegt. Diesmal hat die VM einen USB-Controller und jetzt hat auch die Maus ganz normal funktioniert.

Eval-Version von Windows Server aktivieren

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Ich habe bei einem Kunden die kostenfreie 180 Tage Eval-Version von Windows Server 2016 von der Microsoft-Website als ISO heruntergeladen, als VM installiert und erfolgreich getestet.

Nach einigen Wochen wurde dann eine passende Lizenz gekauft und ich wollte die VM mit dem gekauften Installations-Key aktivieren. Ich habe das an der üblichen Stelle (Settings -> Update & security -> Activation -> Change product key) versucht, aber dabei die Fehlermeldung “This edition cannot be upgraded” erhalten.

Etwas Recherche hat die Information geliefert, dass ich vor der Aktivierung mit dem gekauften Key zuerst die installierte “ServerStandardEvalEdition” in eine “ServerStandard” umwandeln muß. Dies ist mit “DISM” in einer administrativen Eingabeaufforderung möglich:

Zuerst kann man sich mit

dism /online /get-targeteditions

anzeigen lassen, ob eine Umwandlung möglich ist. Normalerweise bekommt man hier “ServerStandard” und “ServerDatacenter” als mögliche Umwandlungsziele angezeigt. Die eigentlich Umwandlung geschieht dann mit

dism /online /set-edition:ServerStandard /accepteula /productkey:aaaaa-bbbbb-ccccc-ddddd-eeeee

wobei bei “productkey” natürlich der neue Installations-Key eingegeben werden muß. Bei der Ausführung bleibt dieser Befehl bis zu 15 Minuten bei 10 % stehen, nicht beunruhigen lassen! Anschließend ist zwingend ein sofortiger Neustart erforderlich, der mit “Installing Features” und “Cleaning up” ziemlich lange dauert.

Interessanterweise wird damit zwar die Edition korrekt geändert, nicht aber der Installations-Key eingetragen. Diesen kann man jetzt aber an der oben beschriebenen Stelle in den Settings ganz normal ändern und den Server anschließend problemlos aktivieren.

Fingerabdruckscanner für Windows 10 Domänenbenutzer aktivieren

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Unter früheren Betriebssystemen mußte für die Funktionalität eines Fingerabdruckscanners eine Software mitgeliefert und installiert werden. Heute reicht ein (zertifizierter!) Treiber, der Rest ist in Windows 10 eingebaut. Unter Start -> Einstellungen -> Konten -> Anmeldeoptionen befinden die die Einstellungen für den Windows Hello-Fingerabdruck.

Heute hatte ich das Problem, dass diese Einstellungen an einem Laptop nur nach Anmeldung mit einem lokalen Konto angezeigt wurden. Bei Anmeldung mit einem Domänenkonto fehlten die ganzen Windows Hello Einstellungen einfach. Mit Google findet man relativ schnell die Information, dass für die Verwendung eines Fingerabdruckscanners in einer Domäne drei Biometrie Gruppenrichtlinien aktiviert werden müssen:

  • Computer Configuration -> Policies -> Administrative Templates -> Windows Components -> Biometrics ->
    • Allow the use of biometrics
    • Allow users to log on using biometrics
    • Allow domain users to log on using biometrics

Nach einem Neustart des Laptops und der Anmeldung mit dem Domänenkonto wurden die Windows Hello Einstellungen dann auch angezeigt. Allerdings deaktiviert (grau) mit dem Hinweis “Diese Option ist zur Zeit nicht verfügbar”. Nach einiger Suche habe ich in einem Blogeintrag den zusätzlichen Hinweis gefunden, dass eine weitere Gruppenrichtlinie aktivert werden muß:

  • Computer Configuration -> Policies -> Administrative Templates -> System -> Logon ->
    • Turn on convenience PIN sign-in

Nach einem weiteren Neustart stand die Einstellung für den Windows Hello-Fingerabdruck dann auch endlich unter dem Domänenkonto zur Verfügung

Datastore-Laufwerkstyp in VMware manuell auf SSD umstellen

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Wenn man in einem Server zwei SSDs hinter einem RAID-Controller als RAID1 konfiguriert, wird dieses virtuelle Laufwerk von VMware nicht als SSD erkannt. Man muß den Laufwerstyp also manuell umstellen wenn man möchte dass VMware das Laufwerk als SSD behandelt. Ob das bei einem SSD-RAID1 wirklich sinnvoll ist konnte mir noch niemand final erklären, aber bisher habe ich die Umstellung immer vorgenommen.

Es gibt einen VMware-Knowledgebase Artikel zu dem Thema der aber etwas verwirrend formuliert ist. Die in anderen Artikeln angesprochene Umstellung des Laufwerktyps im GUI ist auf jeden Fall im Webinterface von VMware 6.7 nicht vorhanden und wird auch immer nur im Zusammenhang mit der Konfiguration von vSAN genannt. Ich habe mich an einen Artikel gehalten, der die Umstellung via SSH wie folgt erklärt:

Zuerst natürlich SSH am ESX aktivieren und dann per SSH (unter Windows üblicherweise mit Putty) zugreifen und als root anmelden. Anschließend kann man sich mit

esxcli storage core device list

die Liste aller VMware bekannten Laufwerke anzeigen lassen. In dieser Liste sucht man sich dann den Laufwerksnamen des umzustellenden Laufwerks, der in Klammern am Ende der Zeile “Display Name” angezeigt wird. Anschließend führt man die folgenden beiden Befehle aus:

esxcli storage nmp satp rule add -s VMW_SATP_LOCAL -d xxx.xxxxxxxxxxxxxxxxxx -o enable_ssd
esxcli storage core claiming reclaim -d xxx.xxxxxxxxxxxxxxxxxx

Dabei ist xxx.xxxxxxxxxxxxxxxxxx der mit dem ersten Befehl ermittelte Laufwerksname. Damit ist die Umstellung erledigt.

Man kann sich jetzt durch nochmalige Ausführung des ersten Befehls die Laufwerksliste erneut anzeigen lassen, wobei jetzt bei dem umgestellten Laufwerk die Zeile “Is SDD: true” angezeigt werden sollte. Aus Sicherheitsgründen sollte man abschließend SSH am ESX wieder deaktivieren.

 

Installiertes Office einem anderen Office 365 Konto zuweisen

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Mal wieder ein Posting der Sorte “Jedesmal muß ich das wieder suchen…“:

Auf einem Rechner ist Office (aus Office 365) installiert. Dies wird auf der Office 365 Website beim entsprechenden Benutzerkonto auch sauber unter “Office-Installationen” angezeigt. Jetzt verläßt dieser Mitarbeiter das Unternehmen, weshalb auch sein Office 365 Benutzerkonto gelöscht werden soll. Dadurch würde auch (nach einer Graceperiod von 30 Tagen) das auf dem Rechner installierte Office nicht mehr laufen.

Die Aufgabe war jetzt das auf dem Rechner installierte Office einem anderen/neuem Office 365 Benutzerkonto zuzuweisen. Dies ist zwar durch eine komplette Deinstallation/Neuinstallation von Office auf dem Rechner möglich, aber dies soll wegen des hohen Zeitaufwands vermieden werden.

In einem Blogeintrag habe ich eine gute Beschreibung gefunden wie dies durchzuführen ist:

    • Zuerst auf der Office 365 Website in dem alten Benutzerkonto die Office-Installation “deaktivieren”
    • Dann auf dem Rechner eine Eingabeaufforderung mit Administratorrechten öffnen und in das Office-Installationsverzeichnis wechseln. Aktuell wäre das üblicherweise
      cd "c:\Program Files (x86)\Microsoft Office\Office16"
    • Dort kann man sich dann mit dem Befehl
      cscript.exe ospp.vbs /dstatus

      die letzten 5 Zeichen des aktuell verwendeten Office Product Keys anzeigen lassen. Es werden einige Zeilen Text ausgegeben, darunter “Last 5 characters of installed product key: XXXXX

    • Jetzt kann man mit (XXXXX durch die fünf vom ersten Befehl ausgegebenen Buchstaben ersetzen)
      cscript.exe ospp.vbs /unpkey:XXXXX

      den Product Key von der Office Installation entfernen. Die Eingabeaufforderung kann dann wieder geschlossen werden.

    • Anschließend sollte man zur Sicherheit noch in der Systemsteuerung unter Anmeldeinformationsverwaltung -> Windows-Anmeldeinformationen alle Einträge löschen die mit Office zu tun haben und den Rechner neu starten.
    • Wenn man dann ein Office-Programm (z.B. Word) startet, ist das Verhalten identisch wie nach einer Neuinstallation: Man wird nach einem Office 365 Benutzerkonto gefragt dem dieses Office zugewiesen werden soll.

Lange Verzögerung bei Anmeldung an Windows Server 2012 R2

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Schon länger ist mir aufgefallen, dass bei der Anmeldung (mit RemoteDesktop) an verschiedenen Windows Server 2012 R2 über eine Minute lang “Willkommen” auf blauem Hintergrund angezeigt wurde bevor der Desktop zugänglich war. Heute habe ich mir angesehen was die Ursache für diese Verzögerung ist:

Bei jeder dieser Anmeldungen wurden die folgenden drei Events in das Systemprotokoll geschrieben:

  • 7011 – Service Control Manager – Das Zeitlimit (30000 ms) wurde beim Warten auf eine Transaktionsrückmeldung von Dienst UmRdpService erreicht.
  • 7011 – Service Control Manager – Das Zeitlimit (30000 ms) wurde beim Warten auf eine Transaktionsrückmeldung von Dienst ScDeviceEnum erreicht.
  • 7000 – Service Control Manager – Der Dienst “Smartcard-Geräteaufzählungsdienst” wurde aufgrund folgenden Fehlers nicht gestartet: Der Dienst antwortete nicht rechtzeitig auf die Start- oder Steuerungsanforderung.

Die Lösung (oder eher Umgehung) des Problems habe ich in einem Thread auf serverfault.com gefunden: Offensichtlich gibt es ein Problem mit der Smartcard-Authentifizierung wenn man sich via RDP anmeldet. Da wir hier keine Smartcards verwenden war die Lösung einfach:

Die Startart für den Dienst “Smartcard-Geräteaufzählungsdienst” von “Manuell” auf “Deaktiviert” ändern und schon gibt es keine Verzögerung bei der Anmeldung mehr!

Speicherkonfiguration eines PCs einfach ermitteln

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Ein PC hat laut Windows 8 GB Arbeitsspeicher und laut Handbuch zwei RAM-Steckplätze. Aber was genau steckt jetzt drin? 1*8 GB oder 2*4 GB? Das muß ich wissen, wenn ich eine Speichererweiterung auf 16 GB bestellen möchte.

Eine Lösung ist den PC zu öffnen und reinzuschauen, aber das ist natürlich nicht immer möglich und mit Aufwand verbunden. Oder man installiert ein Tool wie z.B. CPU-Z, aber für so eine schnelle Info extra ein Tool zu installieren ist auch übertrieben.

Auf How-To Geek habe ich eine sehr einfache Lösung gefunden. Einfach den folgenden Befehl in eine Eingabeaufforderung eintippen und schon bekommt man Informationen über die aktuell installierten Arbeitsspeichermodule angezeigt:

wmic MEMORYCHIP get BankLabel,DeviceLocator,Capacity,Tag, Manufacturer

“Downloads” Ordner wird sehr langsam angezeigt

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Ein altes Ärgernis, das sich sehr einfach beheben läßt:

Wenn man sich im Windows-Explorer durch die Ordner klickt, werden die in den Ordnern enthaltenen Dateien (insbesondere wenn man eine SDD eingebaut hat) ohne Zeitverzögung angezeigt. Nur nicht im Downloads-Ordner – Hier wächst der Fortschrittsbalken in der Adresszeile endlose Sekunden lang nach rechts, bis dann irgendwann mal die Dateien angezeigt werden.

Um dies zu vermeiden einfach im Windows Explorer in der linken Spalte mit der rechten Maustaste auf “Downloads” klicken und dann “Eigenschaften” wählen. Dort dann auf dem Reiter “Anpassen” bei “Diesen Ordner optimieren für” auf “Allgemeine Elemente” umstellen und mit OK bestätigen. Schon werden die Dateien normal schnell angezeigt.

Der Standardwert für den Downloads-Ordner ist “Bilder”, weshalb der Windows Explorer für jede Datei versucht ein Vorschaubild zu erzeugen was natürlich bei Nicht-Bildern schiefgeht und bei einer größeren Anzahl von Dateien entsprechend ewig dauert.

Outlook “Cloud Attachments” funktionieren nicht mit S/MIME Signaturen!

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Outlook “Cloud Attachments” sind etwas hochpraktisches! Man verschickt Dateien nicht als Mailanhang sondern kopiert Sie auf seinen OneDrive und fügt nur einen Link auf die Datei in die E-Mail ein. Damit entfällt erstens die Größenbeschränkung und zweitens bläht man den Posteingang und die Gesendeten Elemente nicht so auf.

Im aktuellen Outlook Office 365 erzeugt man dazu eine neue E-Mail und klickt dann im Ribbon auf “Datei anfügen”.

  • Wenn die anzuhängende Datei bereits auf dem OneDrive liegt wählt man in dem Menü den Befehl “Webspeicherorte durchsuchen” und im Submenü dann OneDrive bzw. OneDrive for Business. Im folgenden Öffnen-Dialog wählt man dann die anzuhängende Datei. Sofern man die Outlook-Standardeinstellung nicht verändert hat erscheint jetzt die Frage wie man die Datei anfügen möchte: “Link teilen” oder “Als Kopie anfügen”. Wenn man hier “Link teilen” wählt wird das Dateisymbol wie gewohnt in die E-Mail eingefügt, allerdings mit einem kleinen Cloudsymbol.
  • Wenn die anzuhängende Datei noch nicht auf dem OneDrive liegt fügt man sie zuerst ganz normal der E-Mail als Anhang hinzu und klickt dann auf den kleinen DropDown-Pfeil neben dem Dateisymbol und wählt in dem Menü zuerst “Hochladen” und im Submenü dann OneDrive bzw. OneDrive for Business. Damit wird die Datei auf den OneDrive hochgeladen und anschließend dem Dateisymbol ein kleines Cloudsymbol hinzugefügt.

Anschließend sollte man noch mit dem kleinen DropDown-Pfeil neben dem Dateisymbol zuerst auf “Berechtigungen ändern” klicken und dann im Submenü z.B. “Jeder kann anzeigen” wählen. So verhindert man, dass die Datei auf dem OneDrive verändert werden kann.

Zumindest in der Theorie funktioniert das alles so – In der Praxis gibt es zwei Probleme die mich heute viele Stunden beschäftigt haben:

  • Auf allen PCs wurde ich in Outlook nie gefragt ob ich einen “Link teilen” möchte und auch auf den OneDrive hochgeladene lokale Dateien wurden als ganz normale Anhänge zur E-Mail hinzugefügt. In Outlook Online hat dies wie gedacht funktioniert, aber nicht im lokalen Outlook. Nach ewigem Suchen habe ich herausgefunden, dass dies an meinen S/MIME-Einstellungen lag. Ich füge allen meine E-Mails eine elektronische Signatur hinzu, was ganz offensichtlich die Funktionalität der “Cloud Attachments” verhindert. Kaum hatte ich in der neuen E-Mail (vor dem Hinzufügen der anzuhängenden Datei!) die Signatur deaktiviert, konnte ich wie oben beschrieben mit “Cloud Attachments” arbeiten. Auch eine mehrstündige Recherche hat nirgends einen Hinweis auf diese Problematik ergeben.
  • Das oben im zweiten Punkt beschriebene nachträgliche Hochladen eines Anhangs auf den OneDrive funktioniert problemlos, allerdings wird bei mir dabei der Dateiname verstümmelt: Mehrere (scheinbar zufällig gewählte) Zeichen werden durch Unterstriche ersetzt. Auch hier tritt das Problem in Outlook Online nicht auf und Google liefert keinerlei Hinweise. Im Moment bleibt (zumindest hier bei mir) wohl nur die anzuhängende Datei zuerst manuell auf den OneDrive zu kopieren und dann wie oben im ersten Punkt beschrieben über “Link teilen” anzuhängen.