„Doppelter“ Startup-Sound nach Installation von SoundBlaster-Software

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Ich war auf der Suche nach einer Audio Software die etwas mehr kann als der „Audiorecorder“ von Windows XP. Da Windows XP die SoundBlaster-Treiber eingebaut hat, hatte ich bisher keine Veranlassung die Software von der SoundBlaster-CD zu installieren.
Also CD rein, Installation durchlaufen lassen, auf der Creative Website das „Software AutoUpdate“ installieren und laufen lassen, alle angebotenen Updates installieren und Neustart.
Ab diesem Zeitpunkt spielt Windows gleichzeitig mit dem normalen „Windows Startup Sound“ einen zusätzlichen Sound ab. Dieser Mischmasch hört sich furchtbar an und kommt auch etwas in’s „Stottern“.
Nach langem Sunchen habe ich gefunden, wo man diesen zusätzlich Startup Sound wieder abschaltet:
Das Programm Start:Alle Programme:Creative:Sound Blaster Audigy:Creative EAX zeigt ein kleines fast quadratisches Fenster mit zwei runden Buttons an. Der kleinere dieser Buttons öffnet ein Fenster mit einer Checkbox „Beim Start laden“. Wenn man diese Checkbox deaktiviert, ist der zusätzliche Startup Sound abgeschaltet.

NetInstall mit MacOS X 10.4 Server (Tiger)

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Nach langem Kampf mit der Dokumentation und vielen Versuchen wissen wir jetzt, wie man NetInstall Images für Tiger erstellt, verwendet (= installiert) und nachträglich aktualisiert.

Grundsätzlich muss ein NetInstall-Image mit dem System-Image-Dienstprogramm erzeugt werden, das auf dem Server im Ordner Programme:Server liegt. Alle Versuche ein Image mit dem „Festplatten-Dienstprogramm“ zu erzeugen sind spätestens beim nachträglichen Verändern des Images gescheitert.

  • Als ersten Schritt installiert man einen Musterrechner mit Betriebssystem, allen Anwendungsprogrammen (z.B. Office) und nimmt alle gewünschten Einstellungen (z.B. Desktop-Hintergrund) vor.
  • Dann verbindet man diesen Musterrechner per FireWire-Kabel mit dem Server und startet ihn im „FireWire target disk mode“ (Die Taste „T“ beim Einschalten gedrückt halten, bis das FireWire-Symbol auf dem Bildschirm angezeigt wird). Die Festplatte des Musterrechners erscheint als FireWire-Laufwerk auf dem Server.
  • Dann startet man das System-Image-Dienstprogramm. Auf dem ersten Reiter Allgemein vergibt man einen Image-Namen, einen Image-Index (1-4095), evtl eine Beschreibung und läßt die beiden Radio-Buttons „NFS“ und „Lokal“ ausgewählt. Wenn man das Image nicht direkt am Server erzeugt (man kann das System-Image-Dienstprogramm auch auf einen anderen Macintosh kopieren und das Image dort erzeugen), kann man hier mit der Option „Enfernt“ das zu erzeugende Image auf dem Server sichern.
    Auf dem Reiter Inhalt wählt man mit dem PopUp-Menü „Image-Quelle“ die per FireWire gemountete Festplatte des Musterrechners.
    Auf dem Reiter Installationsoptionen die Checkbox vor „Automatische Installation aktivieren“ und in den dazugehörigen Optionen die beiden Checkboxen „Zielvolume vor der installation löschen“ und „Client-Computer nach der Installation neu starten“ aktivieren.
    Sinnvollerweise sollte auch auf dem Reiter Modellfilter das entsprechende Macintosh-Modell ausgewählt werden. Dann wird das zu erzeugende NetInstall-Image nur auf den passenden Macs überhaupt angezeigt.
  • Mit dem Button Erstellen wird dann die Image-Erzeugung gestartet. Im Sichern-Dialog zuerst oben einen sinnvollen Namen für das Image vergeben und dann mit dem Popup-Menü „Bereitstellen im NetBoot Netzwerkordner auf:“ die Server-Festplatte auswählen. Achtung: Das PopUp-Menü zeigt anfangs den gedimmten Text „Volume wählen…“ an. Trotzdem kann man damit die Zielfestplatte auswählen! Durch die Auswahl der Server-Festplatte wechselt das Ziel für die Image-Datei in den Ordner „Library:NetBoot:NetBootSP0“. Dann auf „Sichern“ klicken, mit dem entsprechenden Symbolleisten-Button das Protokoll einblenden und warten. Die Image-Erzeugung kann durchaus 15 Minuten dauern! Nach Abschluß der Image-Erzeugung das System-Image-Dienstprogramm beenden.
  • Jetzt das Programm Server Admin starten (liegt auch in Programme:Server), links den Bereich NetBoot auswählen und dann unten auf Einstellungen wechseln. Es wird der Reiter Allgemein angezeigt. Zuerst überprüfen, ob oben „Ethernet“ aktiviert ist und unten die beiden Checkboxen für „Images“ und „Clientdaten“ aktivieren. Dann oben auf den Reiter Images wechseln und das soeben erzeugte NetInstall-Image mit der entsprechenden Checkbox aktivieren. Durch Doppelklick auf die Image-Zeile kann auch hier der Modellfilter aktiviert bzw. überprüft werden. Mit dem runden „Pfeil nach links“ oben neben der Überschrift „Modell-Filter für Image“ kommt man wieder zurück zur Image-Liste. Jetzt kann mit dem grünen Button Dienst starten in der Symbolleiste ganz oben den Dienst starten. Hinweis: Der Dienst kann nur gestartet werden, wenn mindestens ein Image aktiv ist.
  • Jetzt einen zum Modellfilter passenden Macintosh mit gedrückter Taste „N“ starten. Die Dialoge während der Installation sind auf Englisch. Nach dem abschließenden Neustart fährt der neu installierte Macintosh in exakt der Konfiguration des Musterrechners hoch.

Nachträgliches Verändern/Aktualisieren eines NetInstall-Images:

  • Als ersten Schritt das zu aktualisierende Image mit dem Server Admin deaktivieren.
  • Dann das Server-Image-Dienstrogramm starten, auf den Symbolleisten-Button „Images“ klicken, das zu aktualisierende Image aktivieren und dann auf den Symbolleisten-Button „Bearbeiten“ klicken. Die Frage nach einer Sicherheitkopie mit „Ja“ beantworten und die Erzeugung dieser Kopie abwarten. Das dauert einige Minuten.
  • Zuerst auf Wunsch die Beschreibung ergänzen, dann auf den Reiter Inhalt wechseln und dort mit dem PopUp-Menü „Image-Quelle“ das zu aktualisierende Image auswählen. Dieses Image heißt „Install.dmg“ und befindet sich im Ordner „Imagename.nbi“ innerhalb von „Library:NetBoot:NetBootS0“. Dann in die Liste „Andere Objekte“ die zu installierenden Packages mit dem „+“ Button hinzufügen.
  • Dann noch überprüfen, ob die Installationsoptionen und der Modellfilter stimmen und mit „Sichern“ die Image-Erzeugung analog zur Ersterzeugung starten. Wenn man das Protokall mitverfolgt, dann sieht man das die Packages bereits während der Image-Erzeugung installiert werden. Das Image ist also anschließend fertig und wird nicht erst auf dem Client-Macintosh aktualisiert.
  • Anschließend das „Server-Image-Dienstrogramm“ beenden und das aktualisierte NetInstall-Image mit dem Server Admin wieder aktivieren.

„Öffnen mit“ Kontextmenü in MacOS X 10.4 (Tiger)

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Ein sehr störende Kleinigkeit: Irgendwann ist auf meinem Mac die „Launchservices Database“ durcheinandergeraten. Dadurch dauerte es ewig, bis das Submenü „Öffnen mit“ im Kontextmenü angezeigt wurde. Außerdem tauchten manche Programme in diesem Submenü gleich mehrfach auf.
Dank eines Theads auf MacOSXHints habe ich eine schnelle Lösung für dieses Problem gefunden: Einfach den folgenden Befehl kopieren, in einen Texteditor einfügen, die Returns entfernen und den dann in einer Zeile stehenden Befehl in ein Fenster im „Terminal“ einfügen, Return drücken und warten bis das Prompt nach ca. 30 Sekunden wieder erscheint.

/System/Library/Frameworks/ApplicationServices.framework/
Versions/A/Frameworks/LaunchServices.framework/Versions/Current/
Support/lsregister -kill -r -domain system -domain local -domain user

Dadurch wird die Launchservices Database neu aufgebaut und das Problem mit den mehrfachen Einträgen ist beseitigt. Kleiner Nebeneffekt: Danach fragt der Finder wieder einige Tage lang „Das Programm xxx wird zum ersten Mal gestartet. Wollen Sie das?“. Offensichtlich wird auch diese Information zurückgesetzt.

Vom USB-Stick in DOS booten

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Achtung: Dieses Posting gilt nur für Windows XP! Unter Vista ist die Verwendung von USB Sticks einfacher geworden. Ich habe das in einem neueren Posting beschrieben.

Da die Zeiten von Diskettenlaufwerken allmählich vorbei sind und ich zum Erstellen eines Festplatten-Images mit PowerQuest DriveImage 5 (alt, tut aber alles was man braucht) in DOS booten mußte, wollte ich einen USB-Stick (Kingston DataTraveller II mit 512MB) als Bootmedium verwenden.
Damit das funktioniert, müssen zwei Punkte erfüllt sein:

  • USB-Stick: Die meisten USB-Sticks sind im Auslieferungszustand als „Superfloppy“ – also ohne MBR – formatiert. Die meisten PCs können aber nur von USB-Sticks starten, wenn diese als „USB-Festplatte“ formatiert sind.
    Um einen USB-Stick auf diese Weise zu formatieren gibt es ein praktisches Tool von Hewlett-Packard („HP USB Disk Storage Format Tool„), das mit jedem USB-Stick funktioniert. Mit diesem Tool kann man nicht nur den USB-Stick als USB-Festplatte formatieren, sondern ihn auch gleich zum DOS Bootvolume machen – wenn man eine Bootdiskette hat, von der sich das Tool den Bootsektor und die Systemdateien kopieren kann. Unter Windows XP gibt es im Disketten-Formatierdialog ja wieder die Option „MS-DOS-Startdiskette erstellen“ (war unter Windows 2000 nicht möglich), die einem aber nichts hilft wenn man kein Disketten-Laufwerk hat. Hier hilft die Website www.bootdisk.info (oder www.bootdisk.com) weiter. Hier kann man Disketten-Images von u.a. DOS und Windows 95-2003 Boot-Disketten herunterladen und diese dann als Quelle für das HP-Tool verwenden. So kann man einfach und schnell einen bootfähigen USB-Stick erzeugen.
  • PC BIOS Einstellungen: Das hilft aber alles nichts, wenn der PC überhaupt nicht von USB-Sticks booten kann. Bei modernen PCs kann man beim Start mit F12 ein Bootmenü anzeigen, in dem ein eingesteckter USB-Stick angezeigt werden sollte. Wenn es kein solches Bootmenü gibt, kann man evtl. im BIOS bei der Bootreihenfolge „USB-HDD“, „USB-Floppy“ („USB-ZIP“ soll manchmal auch funktionieren) oder Ähnliches angeben. Wenn an dies nicht angeboten wird, dann kann dieser PC nicht von USB-Sticks booten.
    Soweit die Theorie. Mein Motherboard (Gigabyte GA-8IRXP mit der letzten BIOS-Version F9) bietet zwar „USB-HDD“ als Bootvolume im BIOS an, weigert sich aber hartnäckig von einem USB-Stick zu booten, der völlig problemlos an einem DELL OptiPlex GX280 bootet. Im Internet habe ich viele Hinweise gefunden, das ältere Award BIOS-Versionen große Probleme mit dem Booten von USB-Sticks haben. Wenn es da (wie bei meinem Motherboard) kein BIOS-Update mehr gibt, hat man Pech gehabt.

MacOS X Tiger Clients per SMB an Windows 2003 Server

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Beim Versuch sich unter MacOS X Tiger per SMB an einem Windows 2003 Server anzumelden wird man immer eine Fehlermeldung bzgl. falschem Usernamen/Password bekommen.
Lösung: Am Server in den „Domain Controller Security Policy“ unter „Local Policies – Security Options“ die Policy „Microsoft network server: Digitally sign communications (always)“ auf „Disabled“ stellen (steht defaultmäßig auf „Enabled“). Nach einem Server-Neustart klappt die Verbindung dann!
In der Microsoft Knowledgebase wird im Dokument 823659 auf entsprechende Probleme eingegangen. Unter Punkt 6g wird darin explizit darauf hingewiesen, das Mac OS X Clients mit dieser Policy nicht kompatibel sind.

Outlook Express (Windows): E-Mail bleibt im Postausgang

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Ein PC mit Windows XP Home und Outlook Express zeigt beim Erstellen einer neuen E-Mail folgendes Verhalten: Nach dem Schreiben der E-Mail und dem Klick auf den Senden-Button wird die E-Mail in den „Postausgang“ verschoben und auch korrekt verschickt. Dann allerdings wird diese E-Mail nicht in den „Gesendete Objekte“ weiterverschoben, sondern bleibt im „Postausgang“. Outlook Express zeigt eine leere Fehlermeldung (!) an. Bei jeden Senden/Empfangen-Vorgang wird die E-Mail erneut verschickt.
Lösung: Die Datei, die den Ordner „Gesendete Objekte“ beinhaltet (liegt in: Dokumente und Einstellungen/ xxx/ Lokale Einstellungen/ Anwendungsdaten/ Identities/ {xxxx}/ Microsoft/ Outlook Express) war größer als 2 GB. Ich habe viele E-Mails aus „Gesendete Objekte“ gelöscht, die restlichen in einen temporären Ordner innerhalb Outlook Express verschoben, dann Outlook Express beendet, diese „Gesendete Objekte“ Datei gelöscht, Outlook Express wieder gestartet (die Datei wird automatisch neu angelegt) und die verbliebenen E-Mails wieder in „Gesendete Objekte“ zurückverschoben. Jetzt ist die Datei noch 700 MB groß und das Versenden von E-Mails funktioniert wie gewohnt.

Symantec LiveUpdate-Server mit Mac Clients

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Bei einem Kunden verwenden wir Symantec AntiVirus Corporate Edition für Macintosh in der Version 7.x für Macs mit OS 9 und in der Version 9.x für Maxs mit OS X. Um das Downloadvolumen zu verringern und LiveUpdate zu beschleunigen, haben wir einen internen LiveUpdate-Server eingerichtet. Auf diesem läuft ein FTP-Server, der die Update-Dateien für die Clients bereitstellt. Diese Update-Dateien laden wir regelmäßig manuell aus dem entsprechenden „Admin_Packages“ Verzeichnis vom Symantec FTP-Server herunter und kopieren sie auf diesen FTP-Server.
Die Frage war jetzt, wie macht man dem LiveUpdate auf dem Client klar, das es sich die Updates nicht vom Symantec-Webserver sondern von dem internen FTP-Server laden soll? Es hat sich herausgestellt, das die beiden verwendeten NAV-Versionen unterschiedliche Methoden verwenden:

  • Version 7.x (und 8.x): In der Datei liveupdt.hst, die unter OS 9 im Ordner „Systemordner:Preferences:LiveUpdate Preference“ und unter OS X im Ordner „Library:Application Support:Norton Solutions Support:LiveUpdate“ befindet, steht der Pfad zum verwendeten LiveUpdate-Server. Dies Datei muß also bearbeitet (und anschließend auf alle Clients verteilt) werden. Die geschieht mit dem Programm LU Host Admin 2.0, das man vom Symantec FTP-Server herunterladen kann. Das Programm kann sowohl eine vorhandene liveupdt.hst bearbeiten als auch eine neue erzeugen. Eigentlich ziemlich selbsterklärend. Ein PDF-Manual ist dabei.
  • Version 9.x: Hier steht die entsprechende Information (Pfad zum LiveUpdate-Server) in der Datei liveupdate.conf. Um diese Datei zu bearbeiten muß man sich das Tool CopyLiveUpdateConf.command vom Symantec FTP-Server herunterladen. Was zu tun ist, ist in dem Dokument 2003121210094111 in der US-Knowledgebase auf dem Symantec-Webserver erklärt. Zusammen mit dem Tool wird auch eine liveupdate.conf als Vorlage heruntergeladen. Das ist eine Textdatei, die man gemäß dem Knowledgebase-Dokument mit z.B. TextEdit bearbeiten kann. Hinweis: Es ist mir (im Gegensatz zur alten Version mit der liveupdt.hst) nur gelungen, mich als „anonymous“ (also ohne Login und Passwort) am FTP-Server anzumelden. Diese bearbeitete liveupdate.conf kopiert man dann mit dem CopyLiveUpdateConf.command-Tool an die erforderliche Stelle. Für diesen Vorgang ist das Administrator-Kennwort erforderlich!

MacOS X: PPPoE und IP-Drucker

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Ein Anwender hat einen PC, einen Drucker und einen Mac, die über einen Switch mit einem DSL-Modem (kein Router!) verbunden sind. Sowohl auf dem PC als auch auf dem Mac ist PPPoE mit den entsprechnden Zugangsdaten eingerichtet.
Den Mac habe ich jetzt auf MacOS X 10.4 (Tiger) aufgerüstet. Der Zugriff per IP auf den Drucker war jetzt ein Problem, denn die aktuelle „Umgebung“ in der Systemeinstellung „Netzwerk“ steht natürlich auf „PPPoE“. Damit hat der Ethernet-Port die vom Provider dynamisch zugewiesene IP-Adresse und es ist nicht möglich, auf den Drucker mit seiner privaten IP-Adresse (192.168.x.x) zuzugreifen.
Auf der französischsprachigen Website MacADSL habe ich die Lösung gefunden: In der Systemeinstellung „Netzwerk“ in der aktuellen Umgebung den Ethernet-Port duplizieren und der Kopie nur eine passende private IP-Adresse und eine entsprechende Subnetzmaske zuweisen. Keine Router-Adresse und natürlich PPPoE deaktivieren.
So ist es möglich entsprechende private IP-Adressen lokal anzusprechen und alle anderen IP-Adressen per PPPoE im Internet.

IP-Drucker und T-Online DSL-Treiber

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Plötzlich funktioniert an einem PC keiner der unter Windows XP Professional eingerichteten IP-Drucker mehr. Neustart von PC und Drucker hilft nichts. Internet-Zugriff funktioniert, also kann es kein Netzwerkproblem sein. Andere Kollegen können drucken, also kann es kein Druckerproblem sein. Auch der Zugriff per Browser auf das Webinterface des Druckers klappt, also ist der Drucker auch von diesem PC aus erreichbar.
Beim Neuanlegen des Druckers habe ich auch den „Anschluß“ neu angelegt: Der Assistent erkennt sofort, das sich an dieer IP-Adresse ein HP JetDirect befindet, also „sieht“ er den Drucker. Trotzdem erscheint wieder die Fehlermeldung beim Ausdruckversuch der Testseite.
Dann fällt dem User ein, das er am Tag vorher die T-Online Software 6.0 installiert und dabei auch den DSL-Treiber mit installiert hat, obwohl das bei ihm nicht erforderlich ist (Router!). Nach der DSL-Treiber Deinstallation funktionierten die Drucker wieder! Wieso sich der DSL-Treiber nur auf die IP-Drucker und nicht auf andere Netzwerk-Dienste ausgewirkt haben: Keine Ahnung…

Ändern des Windows XP Professional Keys (Volume Licence → OEM)

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Eigentlich ein häufig auftretendes Problem: Ein Kunde hat einen PC mit Windows XP – und mit einer „geklauten“ Lizenz, d.h. einem ungültigen Installation Key. Das fällt auf, seitdem Microsoft mit der „Windows Genuine Advantage“ beim Windows Update prüft, ob der Key gültig ist. Natürlich gibt es im Moment noch diverse Tricks, diese Überprüfung zu umgehen, aber die illegale Lizenz soll ja nicht weiter in Betrieb bleiben.
Also ein Windows kaufen (OEM-Version reicht, die darf ja unbundled verkauft werden), den illegalen Key durch den legalen neu gekauften ersetzen, Windows Update ausführen, fertig. Wie man den Key tauscht, erklärt Microsoft freundlicherweise im Knowledgebase Artikel 328874.
Hast nur leider nicht funktioniert, da der installierte Key aus einer „Volume Licence“ stammt und der neue Key ein OEM-Key ist. Nach einigem Suchen habe ich bei www.michaelstevenstech.com die Lösung gefunden:

  • Im laufenden Windows die OEM-CD einlegen und „installieren“ auswählen.
  • Die Warnung „Kein Update möglich“ akzeptieren.
  • „Neuinstallation“ wählen und in folgenden Screen hinter einem Button die Option „Installationspartition nach Neustart auswählen“ aktivieren.
  • Nach dem Neustart nicht „R“ für die Wiederherstellungskonsole wählen, sondern mit „Enter“ die Installation fortsetzen.
  • Dann die gefundene, vorhandene Windows-Installation reparieren lassen
  • Nach Abschluß XP aktivieren (evtl. per Telefon, wenn die Netzwerk-Verbindung nicht automatisch funktioniert) und sofort alle möglichen Windows-Updates hinterher installieren.
  • Fertig! Hat bei mir problemlos funktioniert. Alle Einstellungen von mehreren Usern sind komplett erhalten geblieben.