MacOS X: PPPoE und IP-Drucker

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Ein Anwender hat einen PC, einen Drucker und einen Mac, die über einen Switch mit einem DSL-Modem (kein Router!) verbunden sind. Sowohl auf dem PC als auch auf dem Mac ist PPPoE mit den entsprechnden Zugangsdaten eingerichtet.
Den Mac habe ich jetzt auf MacOS X 10.4 (Tiger) aufgerüstet. Der Zugriff per IP auf den Drucker war jetzt ein Problem, denn die aktuelle „Umgebung“ in der Systemeinstellung „Netzwerk“ steht natürlich auf „PPPoE“. Damit hat der Ethernet-Port die vom Provider dynamisch zugewiesene IP-Adresse und es ist nicht möglich, auf den Drucker mit seiner privaten IP-Adresse (192.168.x.x) zuzugreifen.
Auf der französischsprachigen Website MacADSL habe ich die Lösung gefunden: In der Systemeinstellung „Netzwerk“ in der aktuellen Umgebung den Ethernet-Port duplizieren und der Kopie nur eine passende private IP-Adresse und eine entsprechende Subnetzmaske zuweisen. Keine Router-Adresse und natürlich PPPoE deaktivieren.
So ist es möglich entsprechende private IP-Adressen lokal anzusprechen und alle anderen IP-Adressen per PPPoE im Internet.

IP-Drucker und T-Online DSL-Treiber

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Plötzlich funktioniert an einem PC keiner der unter Windows XP Professional eingerichteten IP-Drucker mehr. Neustart von PC und Drucker hilft nichts. Internet-Zugriff funktioniert, also kann es kein Netzwerkproblem sein. Andere Kollegen können drucken, also kann es kein Druckerproblem sein. Auch der Zugriff per Browser auf das Webinterface des Druckers klappt, also ist der Drucker auch von diesem PC aus erreichbar.
Beim Neuanlegen des Druckers habe ich auch den „Anschluß“ neu angelegt: Der Assistent erkennt sofort, das sich an dieer IP-Adresse ein HP JetDirect befindet, also „sieht“ er den Drucker. Trotzdem erscheint wieder die Fehlermeldung beim Ausdruckversuch der Testseite.
Dann fällt dem User ein, das er am Tag vorher die T-Online Software 6.0 installiert und dabei auch den DSL-Treiber mit installiert hat, obwohl das bei ihm nicht erforderlich ist (Router!). Nach der DSL-Treiber Deinstallation funktionierten die Drucker wieder! Wieso sich der DSL-Treiber nur auf die IP-Drucker und nicht auf andere Netzwerk-Dienste ausgewirkt haben: Keine Ahnung…

Ändern des Windows XP Professional Keys (Volume Licence → OEM)

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Eigentlich ein häufig auftretendes Problem: Ein Kunde hat einen PC mit Windows XP – und mit einer „geklauten“ Lizenz, d.h. einem ungültigen Installation Key. Das fällt auf, seitdem Microsoft mit der „Windows Genuine Advantage“ beim Windows Update prüft, ob der Key gültig ist. Natürlich gibt es im Moment noch diverse Tricks, diese Überprüfung zu umgehen, aber die illegale Lizenz soll ja nicht weiter in Betrieb bleiben.
Also ein Windows kaufen (OEM-Version reicht, die darf ja unbundled verkauft werden), den illegalen Key durch den legalen neu gekauften ersetzen, Windows Update ausführen, fertig. Wie man den Key tauscht, erklärt Microsoft freundlicherweise im Knowledgebase Artikel 328874.
Hast nur leider nicht funktioniert, da der installierte Key aus einer „Volume Licence“ stammt und der neue Key ein OEM-Key ist. Nach einigem Suchen habe ich bei www.michaelstevenstech.com die Lösung gefunden:

  • Im laufenden Windows die OEM-CD einlegen und „installieren“ auswählen.
  • Die Warnung „Kein Update möglich“ akzeptieren.
  • „Neuinstallation“ wählen und in folgenden Screen hinter einem Button die Option „Installationspartition nach Neustart auswählen“ aktivieren.
  • Nach dem Neustart nicht „R“ für die Wiederherstellungskonsole wählen, sondern mit „Enter“ die Installation fortsetzen.
  • Dann die gefundene, vorhandene Windows-Installation reparieren lassen
  • Nach Abschluß XP aktivieren (evtl. per Telefon, wenn die Netzwerk-Verbindung nicht automatisch funktioniert) und sofort alle möglichen Windows-Updates hinterher installieren.
  • Fertig! Hat bei mir problemlos funktioniert. Alle Einstellungen von mehreren Usern sind komplett erhalten geblieben.

McAfee VirusScan statt Norton/Symantec AntiVirus

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Seit vielen Jahren empfehlen und verkaufen wir Norton/Symantec AntiVirus sowohl in der Version für Einzel-Arbeitsplätze als auch die Corporate/Enterprise Version für Firmen. In den Zeiten vor MacOS X haben wir auch die (Classic) Macintosh-Version häufig installiert.

Seit einigen Versionen bremst Norton AntiVirus jeden PC derartig massiv aus, das wir beschlossen haben zu McAfee VirusScan wechseln. Als Händler haben wir günstig das „McAfee Security Action Pack NFR“ bekommen, das ich gestern Abend mal ausprobiert habe. Ein schwarzer Folder mit 9 CDs und sehr wenig Dokumentation. Es hat mich relativ viel Zeit gekostet bis ich herausbekommen habe, welche Produkte überhaupt in dem Paket enthalten sind, und auf welcher CD sich was befindet.

  • Marketing: Wie der Name sagt: Eine typische Powerpoint-Präsentation: Buntes, inhaltsfreies Marketing-Geblubber.
  • Desktop Firewall v.8.0: Ziemlich alt (von 2003) und nicht überzeugend. Ich hab‘ es wieder deinstalliert und die Firewall von XPSP2 aktiviert.
  • Managed VirusScan: Sehr interessant: Man erzeugt damit einen Firmenaccount auf der McAfee-Website und erhält dabei eine personalisierte Installations-URL. Mit dieser URL kann man dann am jeweiligen Arbeitsplatz die VirusScan-Software vom McAfee-Webserver herunterladen und installieren. Der Administrator hat dann auf der Firmenaccout-Website immer den Überblick, wieviele Lizenzen aktuell installiert sind, wann das letzte Virendefinitions-Update bei den Clients durchgeführt wurde, ob Viren gefunden wurden, usw.
  • VirusScan Enterprise v.8.0: Das normale Programm zur Installation auf einem Einzelrechner.
  • Active Virus Defense SMB Edition: Besteht aus einer CD mit der Verwaltungs-Software „Protection Pilot v.1.1“ und 4 CDs (Espanõl, Francais, English, Deutsch) mit „Multi-Tier Anti-Virus v.8.0“, die neben VirusScan Enterprise auch die Versionen für Mailserver, Internet-Gateways, … enthalten. Das werden wir im Büro installieren, weshalb ich mir diese CDs noch nicht näher angesehen habe.

Erster Schritt war natürlich, die installierte Norton-Version los zu werden. Zuerst Deinstallation mit der Systemsteuerung „Software“ und dann zur Sicherheit noch die Tools aus dem Dokument 20050412095959924 der Symantec-Knowledgebase hinterher, um auch die letzten Spuren aus der Registry zu löschen.

Dann VirusScan Enterprise installieren (benutzerdefiniert ohne Lotus Notes) und konfigurieren: Jede Zeile in der „VirusScan-Konsole“ hat einen Properties-Dialog. Ich habe zur Standard-Konfiguration nur einen Plan (wöchentlich) für „Alle stationären Datenträger“ hinzugefügt und alle Optionen bei „Richtlinie für unerwünschte Programme“ aktiviert.

Alles völlig problemlos. Mal sehen, wie es sich bewährt.

Exchange 2000 – E-Mails ausfiltern

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Ein Kunde von uns versendet einen Newsletter an einen großen, schlecht gepflegten Adressbestand. Bei jeder Aussendung landen Tausende von E-Mails („Empfänger unbekannt“, „Annahme verweigert/Spamfilter“, „Out of Office“, …) in dem E-Mail-Account, der als Absender des Newsletters verwendet wird.

Natürlich kann man in Outlook eine Regel erstellen, die alle eingehenden E-Mails kommentarlos sofort löscht, aber wenn diese Regel serverbasierend sein soll – also ausgeführt werden soll ohne das Outlook läuft – ist nur „löschen“ (also verschieben in den Papierkorb) möglich und nicht „endgültig löschen“. Das Ganze hilft also nichts, denn auch im Papierkorb des Mail-Accounts nehmen die E-Mails Platz weg.

In Exchanger Server 2003 gibts es dafür eine elegante Lösung, in Exchange Server 2000 muss man ein bisschen tricksen: Man kann dem Exchange Server 2000 über einen „Filter“ beibringen, das alle E-Mails, die von einem bestimmten Absender kommen , sofort gelöscht werden. Damit landen sie erst gar nicht im Postfach des Empfängers. Dieser Filter ist nur global für den ganzen Server möglich und ist nicht auf einen einzelnen E-Mail-Accout beschränkbar. Mit dem Exchange 2000 „System-Manager“ sind zwei Schritte erforderlich, um so einen Filter zu implementieren:

  1. In den Eigenschaften von „Globale Einstellungen : Nachrichtenübermittlung“ auf dem Reiter „Filtern“ die zu filternde Absender-E-Mail-Adresse hinzufügen und unter der Liste nur die dritte Option „Nachrichten annehmen, ohne Absender von der Filterung in Kenntnis zu setzen“ aktivieren.
  2. In den Eigenschaften von „Administrative Gruppen : GRUPPENNAME : Server : SERVERNAME : Protokolle : SMTP : Virtueller Standardserver für SMTP“ auf dem Reiter „Allgemein“ auf „Erweitert…“ klicken. Darin in der Liste die Server-IP-Adresse markieren und auf „Bearbeiten…“ klicken. Darin die Option „Filter anwenden“ aktivieren.

Diese Infos habe ich in der MS Knowledgebase unter 276321 gefunden.

Zurück aus dem Urlaub

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Ich war schon lange nicht mehr so erholt…. Toskana im Herbst ist immer wieder ein Traum! Erst nach einer Woche schlafen und auf der Terasse dösen war dieses Gefühl der totalen Erschöpfung weg. Dieser Urlaub war wirklich nötig.
Die Eigentümerin unseres Hauses züchtet Alpacas und verkauft Pullis, Schals usw. aus der Wolle (www.lavalledeglialpaca.com). Kuschelig!

Allererstes Posting und schon nichts zu sagen…

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Vorgestern installiert und voller guter Vorsätze. Und jetzt? Standardlayout, Standardlinks, überhaupt keine Personalisierung! Gerade das der Name nicht mehr „Test“ ist…

In 6,5h muß/darf ich wieder aufstehen und ab geht’s in den Urlaub. Also kaum gibt es das Blog, schon passiert zwei Wochen lang gar nichts. Wenn das mal keine schlechten Vorzeichen sind….